Die Saale entspringt südlich von Hof in Oberfranken. Sie fließt dann nach Norden durch Thüringen und mündet schließlich in die Elbe. Zum Hochwasserschutz und der Energiegewinnung wurden im Oberlauf der Saale 5 Talsperren errichtet; darunter die Bleiloch- und die Hohenwarte-Talsperre- größte und drittgrößte Talsperre in Deutschland. Diese Talsperren gehören mit zu den attraktivsten Angelgewässern in Thüringen und darüber hinaus.
Die Saale unterhalb der Talsperren im Bereich von Kaulsdorf - Saalfeld - Rudolstadt ist ca. 20 - 30 m breit. Der Untergrund ist fein- bis grobkiesig und fast überall gut bewatbar. Da die großen Talsperren Tiefenwasser abgeben, ist die Wassertemperatur der Saale in diesem Bereich auch im Sommer konstant niedrig, ideale Voraussetzungen für einen Salmonidenfluss. In der Saale gibt es einen sehr guten, sich selbst erhaltenden Bachforellen- und Äschenbestand, ergänzt durch Regenbogenforelle und Bachsaibling aus Besatz-Maßnahmen.
Es lassen sich an der Saale große Menge an Wasserinsekten, Bachflohkrebse, Köcher-, Stein- und Eintagsfliegen, beobachten und die Fische haben ausreichend Nahrung und wachsen hervorragend. Im Mai 2008 wurden uns in den ersten Maitagen gleich 4 Forellen über 50 cm gemeldet, Spitzenreiter ist eine Regenbogenforelle mit 63 cm und 3000 gr.

Die Saale zählt zu den besten und größten Salmonidengewässern in Thüringen. Unterhalb der Saalekaskade, der Staumauer des Ausgleichbeckens Eichicht beginnt die Strecke des Angelvereis Hohenwarte-Kaulsdorf. Diese Strecke ist ca. 7 km lang, hat eine Breite von 15 - 25 m und reicht bis zur Straßenbrücke Weischwitz. Die Saale ist auf fast der ganzen Strecke mit Wathosen beangelbar.
Die Bachforelle ist der Hauptfisch, ihr folgten in der letzten Saison die Äsche und erst dann die Regenbogenforelle. Der Angelverein hat durch verstärkten Abschuß der Kormorane und Besatzmaßnahmen den Äschenbestand gegenüber den Vorjahren vervielfachen können. Die Bachforellen laichen in der Saale gut ab, es sind zahlreiche Jungforellen mit einem fantastischen Farbenkleid vorhanden. Das Wachstum ist so hervorragend, da die Saale Unmengen an Köcherfliegenlarven, Bachflohkrebsen, Steinfliegenlarven und vieles mehr zu bieten hat. Wer ein Auge für die Natur hat, wird die Wasseramsel und den Eisvogel beobachten können.
Es werden (jedes Jahr) Bach- und Regenbogenforellen von über 60 cm und Äschen von über 50 cm gefangen. Die schwerste Bachforelle 2008 fing der Schüler Julian Jablonski, als er von seinem Onkel das erste Mal zum Forellenangeln mitgenommen wurde. In der Nähe von Fischersdorf ging ihm eine Bachforelle von 64 cm und 4450 g an den Haken.
Hervorragende Angelreviere sind vom Meßsteg bis einschließlich Loquitzmündung, hier befindet sich von der einstigen "Blauen Brücke" noch ein Betonpfeiler mitten im Flußlauf. In diesem Bereich finden wir tiefes, ruhig fließendes Wasser und hier kann man mit viel Glück den Fisch des Lebens an den Haken bekommen und mit noch mehr Glück auch landen. In der letzten Saison haben mindestens 2 Angler einen Fisch von ca. 10 Pfund an den Haken bekommen, aber nicht landen können.

Eine ebenso gute Stelle befindet sich in Fischersdorf am alten Wehr. Oberhalb, wo die Strömung in den Wehrstau läuft und langsamer wird, ist immer ein guter Fisch an den Haken zu bekommen. Dies gilt bis zur Wehrkante und natürlich auch darunter.
Eine zuverlässige Stelle ist der Bahndamm (In Kaulsdorf hinter der Tankstelle rechts ins Gewerbegebiet und dann die Straße bis zum Ende fahren.). Hier beginnen wir im schnellfließenden Wasser und angeln flußab. In diesem Bereich waten wir in sehr flaches Wasser und werfen ins tiefere Wasser auf der anderen Seite. Es steigen fast zu jeder Tageszeit Fische. Angler, die das Flugangeln und Waten erst erlernt haben, sind hier gut aufgehoben. Diese Stelle ist auch zu empfehlen, wenn ein höherer Wasserstand angetroffen wird.
In Kaulsdorf-Tauschwitz ist auch im ruhig laufenden Abschnitt mit großen Fischen zu rechnen. Hier watet man im schnelleren Wasser auf die linke Seite und wirft in Richtung Straßenmauer. Wir angeln flußab bis zu den Wasserpflanzen (Flutender Hahnenfuß), dort waten wir wieder zur Straßenseite.
Für geübte Watangler bietet sich auch die Strecke von der Gärtnerei Fischersdorf bis zum alten Steinbruch an. Wir biegen mit dem Auto von Kaulsdorf kommend die 3. Einfahrt nach Fischersdorf links ab, nutzen die erste Parkmöglichkeit und steigen hier in die Saale. Vorsicht, im Bereich des alten Steinbruchs - es sind viele große Steine unter Wasser.
Der Gewässerabschnitt Staumauer bis Meßsteg (ca. 250 m) ist den Vereinsmitgliedern des Angelvereins Hohenwarte-Kaulsdorf vorbehalten.
Angelsaison ist vom 1. Mai - 30. September.
Kosten Angelkarten
Tageskarte organisierte Angler (DAV / VDSF) 10 € Tageskarte 13 € 10-Tagekarte organisierte Angler (DAV / VDSF) 65 € 10-Tageskarte 95 €
Pro Angeltag können 4 Salmoniden mitgenommen werden. Mindesmaß 30 cm.
Den Bereich von Saalfeld bewirtschaftet die Pacht- und Hegegemeinschaft Saalfeld.
Kosten Angelkarten
Tageskarte 14 € Wochenkarte ( 7 aufeinanderfolgende Tage) 55 €
Pro Angeltag 4 Salmoniden. Mindesmaß 30 cm.
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